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Filmclub für chinesische Filme


The Last Farewell

Freitag, 25. September 2026, 10.00 Uhr - Sonntag, 27. September 2026, 23:00 Uhr

 

2024, 107 Minuten
Regie: ZHANG Zhongchen
Gerne: Drama / Spielfilm

 

Synopsis

In einem Dorf in der nordchinesischen Ebene lebt Fang Yuan, der seit seiner Geburt gehörlos ist, gemeinsam mit seinem Großvater. Tagsüber verbringt er seine Zeit auf den Feldern und bei den Kühen, nachts arbeitet er als Wachmann in einem Fabrik-Kontrollraum. Durch die Überwachungskameras beobachtet er still die Arbeiterinnen und Arbeiter in der Nacht — und das Mädchen Xia Tian, für das er heimlich Gefühle entwickelt.

Doch Fang Yuans zurückgezogenes Leben gerät aus dem Gleichgewicht, als sein seit Jahren verschwundener Vater Fang Lujun plötzlich wegen Mordes von der Polizei gesucht wird. Die Ermittlungen reißen alte Wunden auf und bringen verdrängte Erinnerungen zurück: die zerrissene Kindheit, den Tod seiner jüngeren Schwester, die psychische Erkrankung des Vaters und das Auseinanderbrechen der Familie.

Zwischen Realität, Erinnerung und inneren Bildern entfaltet sich ein stilles, eindringliches Familiendrama über Verlust, Schuld und das Weiterleben mit einer Vergangenheit, die nie wirklich vergangen ist. The Last Farewell erzählt von drei Generationen einer Familie, von Sprachlosigkeit und innerem Exil — und von Menschen, die trotz allem mit dem Leben verbunden bleiben.

 

Über den Regisseur

ZHANG Zhongchen ist ein chinesischer Regisseur, Drehbuchautor und Editor. Er wurde 1991 in Suzhou in der Provinz Anhui geboren und begann 2018 als Filmeditor zu arbeiten. Zu seinen Arbeiten als Editor zählen unter anderem Mama (2020), der bei den Filmfestspielen von Venedig gezeigt wurde, West Border (2023), der zum Locarno Film Festival eingeladen wurde, sowie This Woman (2023), der bei Visions du Réel in der Schweiz lief.

Mit The Last Farewell legt ZHANG Zhongchen sein Spielfilmdebüt als Regisseur vor. Die Geschichte ist eng mit persönlichen Erinnerungen verbunden: In seinem Director’s Statement beschreibt er, wie der gewaltsame Tod eines Kindheitsfreundes und seine spätere Rückkehr an dessen überwuchertes Grab zum emotionalen Ausgangspunkt des Films wurden. Auch seine eigene Erfahrung als Nachtwächter in einem Kontrollraum während seiner Studienzeit in Beijing floss in die Bildwelt des Films ein.

Aus diesen Erinnerungen entwickelte ZHANG Zhongchen eine Erzählung über eine ländliche Familie in Nordchina, über verdrängte Gefühle, familiäre Zerrüttung und die Spuren, die Leid über Generationen hinweg hinterlässt. Mit The Last Farewell gewann er beim 15. FIRST International Film Festival die Preise für Beste Regie und Bester Film.

Eingang zum Streamingportal

 

Offline Filmvorführung

26. September 2026, Freitag, 19.00 - 21.00 Uhr

Filme online anzuschauen ist bequem und komfortabel, aber es fehlt die Freude, mit Freunden in denselben Raum und dieselbe Zeit einzutauchen und das Erlebnis gemeinsam zu teilen. Beim gemeinsamen Filmabend möchten wir Menschen zusammenbringen und den interkulturellen Austausch fördern. Wir freuen uns auf Sie!

Anzahl der Zuschauer: 5-20
Preis: Für alle Alumni-Mitglieder ist der Eintritt zu dieser Veranstaltung kostenlos. Externe Gäste bezahlen eine Gebühr von 5 €.
Datum: 26. September 2026, Freitag, 19.00 - 21.00 Uhr
Veranstaltungsort: Konfuzius-Institut München (Gleichmannstraße 10, 81241, München-Pasing)
Anmeldungslink

Wir bitten alle Filmfans, die sich dieses spannende Kino-Erlebnis nicht entgehen lassen wollen, sich rechtzeitig anzumelden, und freuen uns auf Ihr zahlreiches Erscheinen!

Kino-Partner:

YAO Ruoyao unterstützt das Kino organisatorisch und mit ihrem Fachwissen. YAO Ruoyao ist unabhängige Filmproduzentin mit Wohnsitz in den Niederlanden. Sie schrieb Filmrezensionen für Plattformen wie Easternkicks und produzierte den Dokumentarfilm »White Joy« und den Kurzfilm »Bride Token« u.a. Als im Ausland lebende Chinesin betrachtete sie sich selbst und ihre Arbeiten als eine Brücke zwischen der Kultur des Ostens und des Westens.

Veranstalter des Chinesischen Filmfests ist das Konfuzius-Institut München.

© 2025 Chinesisches Filmfest München

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